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Ein geffülltes fforsthaus, zufriedene fförster und ffreunde. Selbst eine Gruppe von Schülern aus Rumänien und Bulgarien, die gerade ein Schnupperstudium an der Viadrina machte, war am Start.
Aladin bezauberte die Runde mit Wodka-Shots aus der Pumpgun. Seine Wunderlampe hatte er zu Hause gelassen – schließlich muss ja nicht jedes Klischee über das Morgenland bestätigt werden.
Das Eckpodest wurde in eine gemütliche Sitzecke mit Perserteppich und Kissen umgewandelt. Eine gewagte, aber durchaus gelungene Mischung aus dekadentem Kronleuchter, Sitzkissen, pinkem Neonröhrenlicht und qualmenden Shishapfeifen.
Wie viele Sprachen an diesem Abend vertreten waren, darüber lässt sich nur spekulieren. Unsere Gäste von arabischem Halbmond jedenfalls registrierten englische, polnische, spanische, portugiesische, bulgarische, deutsche, französische und rumänische Gesprächsfetzen, die im Raum herumschwirrten.
Manche brüteten intensiv über einer Partie Schach, anderen Taten sich an Bananentabak aus der Wasserpfeife gütlich.
Arabische Jalebas, indische Choridas und fantasievolle Turbäne taten ihr Übriges dazu bei, der Frankfurter Grauheit für eine Nacht zu entfliehen und sich in eine funkelnde Welt zu träumen.
In den frühen Morgenstunden abendländischer Zeit flogen schließlich die letzten Gäste auf dem fforsteigenen ffliegenden Teppich nach Hause…
Den fförstern hat es gefallen, euch hoffentlich auch!
PS: Nächstes Mal werden die Märchen aus 1001 Nacht gewälzt, versprochen!
Bei \"Rock die Loge\" war das fforst selbstredend mit einem Stand vertreten.
Es wurde um Nachmieter geworben, über Anfragen brauchen wir uns nicht zu beschweren!
fforst is, where the stag is. Um sich mal so richtig wie ein/e fförster/in zu fühlen, wurde sämtlichen Festgästen das Geweih aufgesetzt. Dies wurde fotografisch dokumentiert. Dem geschätzten Leser dieses Tagebucheintrags wird dringlichst ans Herz gelegt, sich die Ergebnisse unter >> bilder anzuschauen.
Ach ja, das Logenhausfest hat natürlich auch sonst gerockt. Besonders die Röhrenhosen der einen Band waren ein Hingucker!
Von den Familienbeauftragten der Europa-Universität Viadrina werden regelmäßig Netzwerktreffen für studierende Eltern organisiert.
Am 3. Juni fand dieses erstmals im fforsthaus statt. Die Uni stellte Spielzeug für die Kleinen zur Verfügung; die Eltern durften sich an Kaffee und Kuchen gütlich tun.
Auch einige Erzieherinnen aus Frankfurt (Oder) waren bei dem Treffen dabei.
Wir fförster ffreuen uns, dass mit diesem Treffen erstmals eine wesentlich jüngere Generation die Eventetage belebte. Kinderwagen in der Eventetage sowie hin- und herrennende Kinder waren ein ungewohnter und schöner Anblick.
Der \"fforsteigene Service\":
- Kindersichere Steckdosen im hinteren Bereich der Eventetage! (Danke an die Uni)
- Barrierefreiheit --> mit einem Kinderwagen kann man die Eventetage problemlos
betreten.
Das nächste Treffen wird am Mittwoch, 1. Juli um 16:00 in der Eventetage stattfinden.
Weitere Informationen zum \"Netzwerktreffen für Studierende mit Kind\":
familienbeauftragte@euv-frankfurt-o.de
Für Mitarbeitende der EUV werden ebenso Netzwerktreffen zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch geplant.
Gesine Schwan - Viadrina President a.D. - besucht Frankfurt (Oder) zu einer Buchlesung und lässt sich mit einem ausgedehnten Abstecher ins Verbuendungshaus überraschen. An einem ihrer Lieblingsorte - wenn nicht DEM Lieblingsort ;) in FFO verharrt sie einige Stunden im Kreise \"ihrer Studenten\". Die Fförster sind natürlich gut vorbereitet: ein üppiges, buntes self-made-Buffet, leckere Getränke und Live-Musik... Sie fühlt sich wohl und \"droht mit Wiederholung\". Immer wieder gern!
Der Verein \"Verbuendungshaus Fforst e.V.\" hat beim Brückenfest am 1. Mai 2009 an der nördlichen Oderpromenade (Nähe Konzerthalle) mit Kindern von beiden Seiten der Oder gearbeitet, gebastelt, gespielt und sich sportlich betätigt. Es wurde eine Hüpfburg aufgebaut, Sofas zum Entspannen bereitgestellt, Schiffchen gebastelt und jongliert. Des Weiteren hat der Verein speziell einen Einführungskurs in die Akrobatik angeboten, bei dem Handstand, Rad-Schlagen, Kopfstand, Brücke und Überschlag gelehrt und geübt wurde. Ferner jonglierten die großen Fförster gemeinsam mit den kleinen Brückenfestbesuchern und probierten Caipoera aus.
In diesem Rahmen hat das Verbuendungshaus Fforst einen weiteren Beitrag zum Austausch zwischen Studenten und Bürgern Frankfurts und zwischen Frankfurter und Slubicer Bürgern geleistet.
Dieser Stand brachte somit alle interessierten Besucher in Kontakt und eröffnete die Möglichkeit, sich für Projektplanungen im Verbündungshaus treffen und austauschen zu können.
Mit der Aktion für die kleineren Mitbürger sollte ein weiterer Grundstein für die grenzübergreifende Verständigung zwischen Polen und Deutschen gelegt werden.
Quelle: http://www.wir-im-quartier-ffo.de
Frankfurt/O. in the afternoon - nothing\\\'s going on again. But that\\\'s history now. Why? Because the Fforst Verbündungshaus opens its gates also in the daytime:
coffee for donation
people to talk to
piano to play
newspapers to read
couches for chilling...
OPENING: April 28th, 2 pm - open end
Music: \\\"Jack Novelle\\\"
From 29th April on, every Mon-Fri, 1:30 - 5:00 pm
Es gibt ein freies Zimmer!
Habt ihr Lust auf interkulturelles Leben und Freiräume, in denen ihr z.B. internationale Kochabende, Filmabende oder Parties organisieren könnt? Wollt ihr eure Kompetenzen in der Öffentlichkeitsarbeit oder der Finanzführung oder vielen anderen Bereichen ausbauen? Meldet euch bald und zahlreich, wenn ihr 5 Minuten zur Uni im Herzen FFOs mit netten Leuten für wenig Geld in einem außergewöhnlichen Haus wohnen und an einem noch viel tolleren Projekt teilnehmen wollt!!
Ab 1.Januar 2009:
ein Zimmer mit Balkon
21 qm in 3er WG // ca.145€
der Preis versteht sich als inklusive EUREM Engagement
und
Wasser, Heizung, WLAN, LuxusWohnzimmer mit Bar, Klavier, Sofaecke, Leinwand+ Beamer, DolbySourround-Anlage, Kaffeemaschine, Gemeinschaftsküche, Hausbeet, Bibliothek/Lernzimmer und jeder Menge Spannung, Spaß & Schokolade.
kommt vorbei oder kontaktiert uns // verbuendungshausfforst@gmail.com //
Infos zum Projekt // aktuelle Veranstaltungen // www.fforst.net
Türkische Gaststudenten der Europa-Universität Viadrina sind am Dienstag, dem 09. Dezember 2008 Gastgeber des Internationalen Abends im Verbündungshaus Fforst. Ab 18.00 Uhr verwöhnen türkische Gerüche, Geschmäcker und Bilder die Sinne der Gäste im internationalen Studentenwohnheim in der Forststraße.
Vituell weg,
Real umso da-er.
4 Monate renoviert,
Sinniert,
Gebohrt,
Gehämmert,
Gesägt -
neuen Fußboden verlegt.
Dann am sechsten July,
gab's Wiedereröffnungs-Fiesta-Feierei.
Fotos davon
unter aktuell > bilder
die Wirklichkeit war noch viel wilder.
Letzten Mittwoch sind wir weiter fFORsTGESCHRITTEN. Nach einer bereits gelungenen Veranstaltung zum Thema Stadtumbau und Leerstand im vergangenen Jahr konnten wir dieses Mal sogar an die 90 Leute in unseren Hallen begrüßen. Und mit Oberbürgermeister Martin Patzelt hatte sich zudem auch noch Lokalprominenz eingefunden. Diesmal wurde der Dokumentarfilm "Löcherkäse aus Beton" gezeigt: Neun Frankfurter Kinder und Jugendliche erzählen darin, wie sie ihre Stadt sehen, was sie denken und empfinden; und zeichnen als Nebeneffekt ein Bild der Generation, die hinter jenen Kindern steht. Im Anschluss konnten die Interessierten noch mit der Regiesseurin Susanne Wodraschke diskutieren und Fragen stellen. In der großen Runde schien die Regiesseurin dabei an mancher Stelle so sehr gewöhnt an Kritik aus einer gewissen medienkritischen Ecke("du sollst keine Kinder niemals medial verwursten"), dass sie sich gegen Stimmen wehrte, die gar nicht laut geworden waren. Die kleinen, informellen Gesprächsrunden, die sich im Anschluss bildeten, waren dann auch sicher ergiebiger. Dass ließ sich jedenfalls aus den dichbepackten Sofas um die Filmemacherin ablesen.
// Dies war nun also der zweite Streich, ob der dritte nun folgt so gleich, sei erst mal nur so dahin gestellt. Erstmal müssen nun Prüfungen und Hausarbeiten geschrieben werden; im neuen Semester werden wir weiter sehen. //
Berlin ist ein Hosenscheißer.
Während die Hauptstadt im 3. Jahrtausend unter Sturmtief "Kyrill" mit den Zähnen klapperte und nach Mama rief, haben wir uns 100km weiter östlich nicht sonderlich von dem bisschen bewegter Luft beeindrucken lassen. Souverän haben wir uns in den sicheren Hafen des 20. Jahrhunderts zurückgezogen. Dort angekommen, haben wir uns einen Martini bestellt, Zigarette oder Pfeife entzündet und mit den Knien gewackelt. Und das wohl bemerkt nicht vor Angst (Berlin ist ein Hosenscheißer), sondern vor wildem Charleston. So ein Orkänchen haut doch keinen fförster um. Im Gegenteil laut zurückgebrüllt haben wir. Die 20er kriegen auf englisch nicht umsonst das Attribut "roaring" voran gestellt. Und wer jetzt immer noch nur Bahnhof versteht oder aus gegebenen Anlass nur heruntergefallener-Stahlträger-am-Hauptbahnhof versteht (Berlin ist ein Hosenscheißer), der muss sich endlich eingestehen, was er da alles verpasst hat. Als Trost bleibt ihm voller Neid unter "The Great Gatsby" einen Blick auf die Foto-Seite zu werfen.
Ja, die sind was feines...
So haben wir doch nun endlich einen Putzplan für die Eventetage und Mateusz und Victor sind letzten Sonntag mit Pionieresschritten zu neuen sauberen Ufern in unserem Wohnzimmer aufgebrochen. Das wohlbemerkt ohne die Hilfe des dritten Mannes der da noch irgendwo in Berlin weilte. Ebenso ohne die segensreiche Hilfe der Spülmaschine, die uns seit letzter Woche bestreikt. Wer im Haus hatte eigentlich die glorreiche Idee, sie über ihre Rechte als Arbeitnehmer aufzuklären? Jetzt haben wir den Salat, oder vielmehr die Geschirrberge...
Zwei Menschen, die auch über ein Übermaß an menschlicher Arbeitskraft und Ausdauer verfügen müssen, sind Luana und Monica. Anlässlich der in diesen Minuten in unseren Räumlichkeiten von statten gehenden Weihnachtsfeier der Uni-Vizepräsidentin haben unsere rumänischen Energiebündel einen 2x12-Stunden-Küchenmarathon hinter sich gebracht. Nun auf der Zielgerade steht ihnen die Erschöpfung aber auch sichtlich ins Gesicht geschrieben.
Und dies führt mich zu den heutigen Schlussworten: Mit Ressourcen muss man haushalten können - selbst oder erst recht mit den menschlichen. Nicht dass der kleine Zwischenfall von gestern nacht zur Gewohnheit wird.
Mateusz sah sich auf einmal einem unserer in Ohnmacht kippenden fforst-Stände (dt.: Vorstand)gegenüber, so ein kleiner Schwächeanfall zwischendurch eben...
Während im Stadtteil Neuberesinchen die leeren Plattenbauten fallen, brachten wir uns letzten Donnerstag mit der Veranstaltung "fFORsTSCHRITT. GEDANKENWANDEL. STADTtRAUM" aktiv in die Diskussion um den so genannten Stadtumbau Ost ein. Erst präsentierte Filmproduzent Holger Lauinger vor eng besetzten Bierbankreihen seinen Dokumentarfilm "Nicht-Mehr I Noch-Nicht". Die erste Hälfte des Films mahnt an vor dem Problem des Bevölkerungsrückgangs und zukünftigen Leerstands nicht länger die Augen zu verschließen, im zweiten Teil werden europaweit Beispiele aufgezeigt, wie man diesen Entwicklungen mit unkonventionellen Ideen begegnet ist.
Im Anschluss an den Film baten wir Uni-Vize-Präsidentin Nuyken, den Frankfurter Sanierungsbeauftragte der ehemaligen Altstadt, besagter Filmproduzent und Slubfurt-Erfinder Kurzwelly zum Gespräch auf die Podiumscoach. Eine interessantes Diskussion entspann sich, viele Fragen blieben allerdings auch im Raum stehen. Kein Wunder bei der Komplexität der Thematik.
Es bleibt zu hoffen, dass die Zeit und Energie im Haus ausreichen wird, den letzten Donnerstag zum Auftakt einer ganzen Veranstaltungsreihe zu machen, die sich auch weiterhin mit der Entwicklung der Stadt beschäftigt - unserer Stadt beschäftigt. Fforst schreibt sich nicht umsonst mit dem einem Doppel-F.
Es war ein wahres Vergnügen gestern zu beobachten wie es zu später Stunde noch durch''s Haus geisterte: Die fforstläuse waren los.
Jeder fförster, der in diesem Jahr brav gewesen war und seine Schuhe geputzt vor die Türe gestellt hatte, bekam Besuch von seinem persönlichen fforstlaus. Dabei handelt es sich natürlich nicht, um eine neue Insektenart, sondern um einen gabenbringenden Wichtel. Heute abend gibt''s dann noch dank Sarah und Theresa lecker-schmecker Bratapfel, Glühwein und ganz viel Advent.
Man nehme:
- 2 bis 2,5h Zeit
- 1 Protokollantin
- Geduld in gelebter Demokratie
- die Kenntnis min. 2er Sprachen
- Humor
und erhalte:
- 1 neu gewählten Vorstand (Sarah, David, Jakub)
- doch recht zufriedene Gesichter
- viele neue Beschlüsse
Alles weitere nachzulesen im Protokoll. Danke Julia!
Andrzejki ist im fforst vorgestern abend irgendwie ins Wasser gefallen. Dabei hat es gar nicht geregnet. Ursprünglich wollten sich die fförsterinnen ja zum traditionellen Wachsgießen, Schuhwerfen und Papierherzstechen treffen – all das natürlich um möglichst zeitunintensiv herauszufinden, wer der eine, wahre, ewige Zukünftige sein wird. Aber wir scheinen alle mit dem diesjährigen Überangebot an Feiermöglichkeiten in Frankfurt und Slubice überfordert gewesen zu sein, um noch gemütlich einen gemeinsamenk Blick in die Zukunft zu wagen. Und der Rest Sangria gar musste heute dann der Frankfurter Kanalisation überantwortet werden. Zum Glück leben keine Schotten und Hardcore-Schwaben im Haus.
Unser Wohnzimmer war etwas bescheidener besucht, dennoch hält uns die Erasmus-Clique die Treue. Das war aber überhaupt nicht schlimm, denn andernfalls hätte das Essen gar nicht für alle gereicht. So breitete sich eine sehr entspannte Atmosphäre aus und es gab mehr Raum und Zeit für einen gemütlichen Schnack als sonst. Auch scheinen alle inzwischen begriffen haben, dass im fforst der frühe Vogel den Wurm fängt und wir aus Rücksicht auf die Altmieter am Mittwoch um 22 Uhr dicht machen. Diesmal sind doch wirklich alle gegen zehn Uhr weiter oder nach Hause geschlendert gewesen, und dass ohne jegliche Maßnahmen der Hinauskomplimentierung.
Ganz viel "gracias" und "olé" an die spanischen Köchinnen: hat sehr gut geschmeckt und die Küche haben die Mädels auch gleich aufgeräumt (zum ersten Mal seitdem mittwochs gekocht wird!!!).
Es ist glaube ich noch ganz schön viel Sangria übrig. Aber ich denke, niemand im Haus wird heute etwas gegen ein Gläschen spanischen Apéritif haben, bevor es hinaus in die polnische Nacht der Prophezeiungen und einsamen Herzen geht. Heute ist ANDRZEJKI. Aber dazu mehr morgen.
Unter dem Titel "Karaoke International" haben wir letzten Freitag alle grenzenlosen Sangesfreudigen Frankfurts und Slubices ans Mikro gebeten. Ein voller Erfolg! Das Wohnzimmer war gut besucht und die feierfreudige Erasmus-Community sorgte für gute Stimmung: Da brachten Etienne, Romain und Fabian mit ihrer sehr männlichen Interpretation von "Moi... Lolita" das Publikum zum Lachen. Monika aus Rumänien begeisterte mit einem Cher-Klassiker. Spätestens kochten die Massen, als das deutsch-russiche Trio aus dem dritten Stock der 3 zu "I just called to say I love you" ansetzte.
So war es dann entsprechend schwierig unsere Gäste um halb eins davon zu überzeugen, dass sie aus Rücksicht auf die betagte Frau A. im ersten Stock weiter ins Frankfurter Nachtleben ziehen sollten. Pech hatten erst recht diejenigen, die aus den üblichen Coolnessgründen erst kurz nach Mitternacht auftauchten. Was lernen wir frei nach Gorbatschow daraus? Wer zu spät kommt, den bestraft das Schweigen der Karaoke-Maschine. Nächstes Mal wieder. Versprochen!
Extra hatte Kuba aus dem deutschen Teil seiner Heimat eine noch viel waschechtere bayrische Freundin eingefliegen lassen, die ihm bei der Zubereitung von Knödeln und Schweinebraten tatkräftig und mit Omis Tipps zur Seite stand. Bei so viel gutem Essen und den 3 Kästen Weißbier aus der Klosterbrauerei von Kubas ehemaligen Internat konnte dann auch wirklich nichts mehr schief gehen. Unser Wohnzimmer konnte sich wahrlich nicht über zu wenige Esser beschweren: oan schener Obend!
Schon am Abend vorher war unsere Küche zur Herstellung von Unmengen so genannter Pel''meny heimgesucht worden. Dabei handelt es sich um die fleischbefüllte russische Variante der italienischen Tortelini bzw. der polnischen Pierogi.
Zusammen mit einem riesigen Topf Borschtsch waren diese dann am darauffolgenden Tag so gefragt, dass man sich wieder in manch alter sozialistischer Tugend wie dem Schlange Stehen üben konnte. Dies tat der guten Stimmung allerdings keinen Abbruch. Jenes klare, russische Wässerchen war daran sicher nicht ganz unschuldig. Als die Gäste dann alle mehr oder weniger satt nach Hause geschickt worden waren, ging es im 3. Stock bei Victor musikalisch noch hoch her. Während Sergeij seiner Gitarre mit drei Seiten schrammelnd bearbeitete, legte Lena dirigierend wert darauf, dass man weitersang, egal wie: "Ihr kennt den Text nicht. Egal! Ihr könnt kein russich. Egal! Singt, meine lieben singt!"
Beeindruckend, phänomennal, spek-ta-ku-lär...
Aber eigentlich fehlen einem die Worte, um nachzuerzählen, was die Crew der türkischen Erasmusstudenten da kulinarisch auf die Beine gestellt hat. Die Tische bogen sich unter köstlichstem Essen: Es gab selbstgemachten Börek, gefüllte Auberginen, Köfte, Lahmacun... und und und. Die Jungs standen an der Theke und schenkte fleißig Raki nach: Zu 14t hätten sie ca. 6 Stunden in der Küche gestanden. Die Mädels sangen lauthals bei den türkischen Hiphop-Hits mit.
Dieser kulinarische Höhepunkt und überaus gut gelaunte Abend wird nicht so schnell zu toppen sein.
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